Edition Photoglob Zürich
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Vor mehr als 100 Jahren rattert die Muottas Muragl Bahn das erste Mal in die waghalsige Schräge. Insgesamt 2.2 Kilometer und an die 56% Neigung gilt es bis auf die 2456 Meter des Berges zu überwinden. Da bleibt den ersten Passagieren natürlich die Luft weg, doch für die Rundum-Bergkulisse nimmt man ein solches Abenteuer gerne in Kauf. 

H. G. & Co., Z. (nicht unbedingt eine ideale Bezeichnung, um für einen Verlag zu werben)
H. G. & Co., Z. (nicht unbedingt eine ideale Bezeichnung, um für einen Verlag zu werben)

Der attraktive Bahnhof Muottas Muragl empfängt die Gäste vor dem Engadiner Hausberg. Während der Bauzeit verübte Simon Jenatsch, Heimatschützer, ein Attentat. Mit einem Hammer zerstört er die Bremsstation. Sein Vorhaben, die Station anzuzünden, ist aber gescheitert.

Engadin Press Samedan
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Für stolze 5 Franken ist es nun möglich, in 25 Minuten den Muottas zu erreichen. Gekostet hat die Bahn 1,2 Millionen Franken und ist technisch auf dem modernsten Stand der Zeit. Speziell: Die nach unten fahrende Bahn werden zusätzlich mit Wasser betankt, um so als mitziehendes Element den entgegen gesetzten Wagen nach oben zu ziehen.  

Verlag H.G & Co., Z.
Verlag H.G & Co., Z.

Am 09. August 1907 findet die Jungfernfahrt nach über einem Jahr Bauverzögerung. statt. Die Standseilbahn erschliesst nun als erste Bergbahn Graubündens einen Aussichtsberg.

Engadin Press Co. Samaden
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Oben angekommen geniessen die Gäste ein paar erholsame Stunden auf der schönen Sonnenterrasse oder wandern auf dem Höhenweg in Richtung Pontresina. Die Aussicht auf die Seen und das Ber-ninamassiv ist fantastisch..