Die Elektrifizierung

Kummler & Matter Aarau
Kummler & Matter Aarau

Die Dampflokomotiven haben ab 1922 mehr oder weniger ausgedient und eine weitere Aera der Bahngeschichte Graubündens nimmt ihren Anfang. Zwischen 1913 und 1922 wird das gesamte Stammnetz elektrifiziert und zwar „von oben nach unten“, das heisst vom Engadin ausgehend nach Chur und Landquart:

  • 1913 St. Moritz und Pontresina–Samedan–Scuol
  • 1919 Bever–Filisur–Thusis und Davos Dorf
  • 1920 Davos Dorf–Klosters
  • 1921 Klosters–Landquart–Chur–Thusis (Ringschluss)
  • 1922 Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér

Die Elektrifizierung macht den Zugbetrieb erheblich leistungsfähiger und reduziert für die Bahn den vor allem durch den 1. Weltkrieg bedingten Kohlemangel. Auf dem RhB-Stammnetz kommt die bis heute übliche Wechselsplannung von 11 kVund 16 2/3 Hz (seit 1995: 16,7 Hz) zur Anwendung..

 

Der besseren Uebersicht wegen ist die Elektrifikation in folgende Kapitel unterteilt.

 

  • Lokomotiven
  • Landschaften
  • Winter & Sonderfahrten

 

 

Navigation links