F. Moore's Railway Photographs London (Originalphoto)
F. Moore's Railway Photographs London (Originalphoto)

Die No 106 ist die letzte G 4/5 Dampflok, welche im Nassdampf-Verfahren gebaut wird und die letzte Lok, welche die Rhätische Bahn 1952 ins Ausland verkauft. Vorläufer dieser Serie sind zwei im Jahr 1902 gebaute Prototypen, welche die SLM für die Aethiopischen Eisenbahn entwickelte.. Es ist 

qualitativ eine weitere tolle schwarzweis Karte, dieser Fotograph aus England hat's definitiv im Griff.

Engadin Press Co, gestempelt 19. August 1908
Engadin Press Co, gestempelt 19. August 1908

Eines der vielen Mineral- Kurbäder in Graubünden liegt in Alvaneu, direkt an der Albulabahn, wie auf dieser Karte speziell er-wähnt wird. Somit ist ein bequemes und unbeschwer-tes Anreisen gewährleistet.. In der Station wartet eine Mallet, der Güterwagen daneben ist vermutlich für die Utensilien des Bades reserviert.

Lithographie Säuberlin & Pfeiffer, S.A. Vevey
Lithographie Säuberlin & Pfeiffer, S.A. Vevey

Werkphoto der Mallet Tender-Dampflokomotive G 2/3 + 2/2 No. 28,

gebaut im Jahr 1902.

Von 1920 bis 1946 ist 

sie zusammen mit der  No. 26 und 27 bei der Yverdon-St. Croix Bahn im Einsatz.. Zwei Loks werden danach nach Spanien weiterverkauft, wo diese bis Ende der siebziger Jahre in Be-trieb bleiben, die No 27 wird in der Schweiz ab-gebrochen. 

Verlag Künzli & Tobler Zürich
Verlag Künzli & Tobler Zürich

Tiefencastel: Der Verlag Künzli - Tobler hat diese Uebersichtskarte noch während den Bauarbeiten aufgenommen. In der Ein-fahrtsweiche von Filisur  

sind einige Arbeiter am grampen, der Schotter ist noch weiss und sauber. Mit der neuen Albula-bahn und dem Ende der Postkutschen Aera verliert die Hotellerie in Tiefen-castel an Bedeutsamkeit

A & E Reinhardt Chur - St. Moritz
A & E Reinhardt Chur - St. Moritz

Der Bahnhof gebaut im typischen Albulabahn - Style. Dazu gehört auch das obligatorische WC - Kaphäusschen, na dann, viel Glück. Bemerkenswert, Viele der ursprünglichen Stationen werden nicht abgerissen und geben mit der modernen Rh.B. ein attraktives Bild ab..

Verlag unbekannt
Verlag unbekannt

Nach Tiefencastel fährt der Reisende unterhalb der 

Kirche Mistail aus dem 9. Jahrhundert vorbei, bevor 

er die wilde Schynschlucht erreicht Im Innern des Gotteshaus befinden sich einige interessante Wand-malereien aus drei verschiedenen Epochen. Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen Kupferdruck.

Edition Photoglob Zürich Kilchberg
Edition Photoglob Zürich Kilchberg

Die Alvaschein - Schlucht; rauh  wild und steinig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlag P. Schmellentin Thusis, Photograf J. Guler
Verlag P. Schmellentin Thusis, Photograf J. Guler

Einweihungstag ist der 27. Juni 1903; Mit diesem Festzug weiht die Rhätische Bahn die Albulalinie  ein. Das kann sich Photograf J. Guler aus Thusis nicht entgehen lassen und erwischt den langen

Zug auf dem Solisviadukt. Der kommerzielle Betrieb wird am 01. Juli aufgenommen.

Ant Reinhardt Phot. Chur No. 14
Ant Reinhardt Phot. Chur No. 14

Eine schöne und viel gesehene Ansichtskarte der Solis Brücke nach Schluss des 1. Gewölbekranzes, 90m über dem Wasserspiegel, 40m Spannweite, Ersteller: Munary-Cayre & Marasi. Das Lehr-

gerüst wird vom Bündner Zimmermann Richard Coray (1869 -1946) gebaut und ist die beste 

Voraussetzung für die schönen Form des Viadukts. Weitere Rh.B - Lehrgerüste konstruiert Coray für den Wiesener, Gründjitobel und Langwieserviadukt, aber auch bei nationalen und internationalen Strassenbrücken sind seine Fähigkeiten gefragt.

Phot. A. Reinhardt Chur
Phot. A. Reinhardt Chur

Nun haben die Arbeiter die Brücke mit weiteren Granitsteinen ergänzt.. Schwindelfreiheit ist hier natürlich eine Voraussetzung, der Solisviadukt ist mit 85m die zweithöchste Brücke der Rhätischen Bahn (der Wiesenerviadukt hat eine Höhe von 88.9m.)

Weltpostverein, kein Verleger angegeben
Weltpostverein, kein Verleger angegeben

Ja, da ist die Freude gross, wenn man ein solches Bijou entdeckt: eine Topkarte von Solis. Die beiden Mallets verlassen die Station mit gewaltigen Rauchfahnen in Richtung Thusis.

Edition Photoglob Zürich
Edition Photoglob Zürich

Nun wird es eng und der Streckenbau ist eine besondere Herausforderung, Der Hang ist steil und ständig in Bewegung. Nach Solis folgt der Solistunnel und kurz danach der Passmalviadukt, welcher soeben von einem Kurzzug talaufwärts überquert wird. Auffallend: Die Photographen wählen für Ihre Ansichtskarten nun meistens

das Hochformat.

 

Fotograph Chr. Meisser Chur, CMC
Fotograph Chr. Meisser Chur, CMC

Ein beliebtes Fotosujet ist die Ruine Campi am Ende der Schinschlucht oberhalb von Sils im Domleschg. Der bewehrte Wohnturm wurde von den Herren Campell Ende des 13. Jahrhunderts gebaut.

Edition Photoglob Co. Zürich
Edition Photoglob Co. Zürich

An der gleichen Stelle fährt eine G 3/4 talwärts in Richtung Chur. Diese einfache trotzige Burg passt bestens in die wilde Landschaft. Heute stören leider die vielen Hochspannungsleitungen das schöne Gesamtbild der Burg.

Wehrli A.G. Kilchberg Zürich, gestempelt 18. August 1908
Wehrli A.G. Kilchberg Zürich, gestempelt 18. August 1908

Nach Durchfahren der engen Schinschlucht folgt das weitläufige Domleschg.. Dessen Hauptort ist das Städtchen Thusis, Ausgangsort für den Verkehr in Richtung San Bernardino und dem Engadin. Hier beginnt auch die eigentliche Albulabahn. Der Zug und seine Mallet überqueren nach einer engen Kurve

einen weiteren schönen Kunstbau: die Rheinbrücke.